Aufruf

Am Nachmittag des 09. Oktobers haben die faschistische türkische Besatzungsarmee und ihre islamistischen Mörderbanden mit ihrem Angriffskrieg gegen die befreiten Gebiete Rojavas begonnen. Mit massivem Artilleriebeschuss und breitangelegten Luftangriffen auf Städte und Dörfer entlang der syrisch-türkischen Grenze wurde die Front eröffnet und die Bodeninvasion begonnen.

Das faschistische AKP-MHP Regime lässt seine Drohungen Realität werden und hat unter dem zynischen Namen “Operation Quellen des Friedens” einen erneuten Vernichtungsfeldzug gegen die Menschen der Region gestartet. Von Norden aus versuchen dschihadistische Banden in die Städte und Siedlungsgebiete entlang der Grenze vorzurücken und die Dörfer in der Umgebung sind zum Schauplatz heftigster Gefechte zwischen den Selbstverteidigungskräften der Bevölkerung und den Besatzungstruppen geworden. Während die faschistischen Invasoren unter dem Schutz ihrer schweren Waffen, Artillerie und dem Bombardement ihrer Kriegsflugzeuge die Zivilbevölkerung Rojavas attackieren, verüben Schläferzellen des Islamischen Staates im Inland koordinierte Angriffe und verbreiten Angst und Schrecken.

Das fortschrittliche Projekt Rojava steht heute der größten Bedrohung seit Anbeginn der Revolution gegenüber. Wo immer es den Besatzungstruppen gelingen sollte vorzurücken, dort drohen ethnische Säuberung, Plünderung, Massenmord und Folter. Das faschistische Regime in Ankara hat offen erklärt, dass sie ebenso wie schon in Afrin, die Zivilbevölkerung vertreiben und mit ihnen verbündete islamistische Banden in der Region ansiedeln werden. Die Söldner die die türkischen Besatzungstruppen mit sich ins Gefecht führen sind keine geringeren als die Mörder der Al-Nusra Front und des Islamischen Staates. Auch wenn sie nun unter anderer Flagge und ausgerüstet mit neuen Uniformen und modernen Waffen marschieren, so gibt es keinerlei Unterschied zwischen ihnen. Es ist die klare Absicht des Erdogan Regimes, das gefallene Kalifat erneut aufzurichten.

Klar ist, dieser Krieg wird sich in seiner ganzen Unmenschlichkeit auf die Menschen in Rojava ergießen und zum Tod und Leid unzähliger Menschen führen. Schon jetzt sind Zehntausende dazu gezwungen ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen um nicht den mörderischen Luftangriffen der türkischen Armee zum Opfer zu fallen. Dieser Krieg ist der Krieg eines verbrecherischen und faschistischen Regimes das in seinem Vernichtungswillen gegen die Völker der Region keine Grenzen kennt. Es ist der Krieg eines Staates der versucht seine inneren Probleme hinter immer weiteren Massakern und Expansion zu verstecken. Es ist ein Krieg des imperialistischen Systems, dass seine Rache nehmen möchte an Menschen, die es gewagt haben den steinigen Weg zur Befreiung zu beschreiten. Es ist der Krieg eines Systems, das für seine ökonomischen und geopolitischen Interessen jegliche Werte der Menschlichkeit mit Füßen tritt.

Wenn die Herrschenden sich dazu entschlossen haben, die Menschen im Norden Syriens der Vernichtung preiszugeben, dann werden wir mit Sicherheit nicht daneben stehen und nur zusehen. Der türkische Staat hat in seiner Geschichte nicht nur einmal bewiesen zu was sie bereit sind. Massenvertreibung, Besatzung und Völkermord prägen den Charakter dieses Staates seit seiner Gründung und bis heute haben sie niemals von ihren neo-osmanischen Expansionsbestrebungen abgelassen. Mit dem Beginn dieses Krieges sind alle Masken gefallen und die ganze Welt sieht heute die hässliche Fratze des türkischen Faschismus. Solange das türkische Regime nicht zerschlagen und gestoppt wird, wird auch das freie Leben einer ständigen Bedrohung ausgesetzt sein.

Deswegen erachten wir es als mehr als legitim, den faschistischen türkischen Staat und seine Verbündeten überall, zu jeder Zeit und mit allen Mitteln anzugreifen. Wenn die Welt zusieht während die Faschisten in Rojava morden, plündern und vergewaltigen, dann ist es unsere Pflicht als AntifaschistInnen und RevolutionärInnen die Front gegen sie überall zu eröffnen. Wir werden nicht zulassen, dass sie im sicheren Hinterland ihre schmutzige Propaganda verbreiten können. Alle UnterstützerInnen dieses blutigen Krieges sind fortan unser Angriffsziel. Allen voran, die offiziellen Institutionen des türkischen Staates, ihre Lobbyorganisationen, ihre faschistischen Vereine, türkische Unternehmen welche sich der Komplizenschaft in diesem Massaker schuldig gemacht haben und alle Organisationen und diplomatischen Strukturen der islamistischen Banden welche in Europa gerne als “moderate Rebellen” hofiert werden, müssen zum Ziel unserer Vergeltungsschläge werden. Als fight4afrin haben wir gemeinsam gegen den türkischen Besatzungsangriff 2018 gekämpft, heute beginnen wir hiermit die militante Kampagne “fight4rojava”.

Die Zeit zum Handeln ist heute gekommen. Nur ein grenzenloser Widerstand wird fähig sein, dem Vernichtungskrieg des türkischen Staates Einhalt zu gebieten. Wenn die Front gegen den türkischen Faschismus globalisiert wird, so werden wir dieses Regime mit Sicherheit zu Fall bringen. In diesem Sinne: Diejenigen die den Krieg wollten, werden ihn bekommen.

Militante Kampagne “fight4rojava”